Sieben Bands mit insgesamt gegen 40 Musikerinnen und Musikern bringen anlässlich von New Orleans Meets Zofingen eine einmalige Ambiance in die Altstadt von Zofingen.  
     
     
   
  Riverstreet Jazzband  
  Thutplatz-Bühne, 18:00 Uhr  
  Ein Juwel unter den Schweizer Amateurbands: Die Riverstreet Jazzband spielt New Orleans Jazz in unverfälschter Form, lebendig und authentisch präsentiert. Und das seit mittlerweile genau 50 Jahren! Begonnen hat nämlich alles im Herbst 1960 – zu einer Zeit, als noch Hochwasserhosen und Bürstenschnitt die Mode dominierten. Die Brüder René und Bernhard Karlen gründen ihre eigene Jazzband. Geprobt wird anfänglich im Elternhaus an der Bachstrasse in Suhr, womit auch der Name Riverstreet Jazz Band verständlich wird. Über die Jahre hat sich Bandbesetzung praktisch nicht verändert. Bis heute verstehen es die Musiker, mit eigenen Interpretationen und Improvisation das Bekannte neu erklingen zu lassen. Wenn sie spielen, springt der Funke fast automatisch aufs Publikum über und durch die Vielfalt ihres musikalischen Ausdrucks kommt man in den Genuss eines unvergesslichen Konzerts!


 
 
     
   
  LZ Love & Lightnin’ Red  
  Kirchplatz-Bühne, 18:40 Uhr  
  Geboren in Chicago, mit drei Jahren nach Louisiana umgezogen und später aufgewachsen in Kalifornien startet die Sängerin und Komponistin LZ Love wie viele ihrer afroamerikanischen Sängerkolleginnen ihre Karriere im Alter von fünf Jahren in einem Gospelchor… und hat seither nie mehr aufgehört zu singen. Die begnadete Soul- & Bluesinterpretin hat zusammen mit Grössen wie Mary Wells, Joan Armatrading, Billy Preston (5. Beatle), Parliament Funkadelic, Luther Vandross und Stephen Marley gesungen und getourt. Ihre Solo-Karriere beginnt sie 1995, als ihr Song «Lift Me Up» Platz 2 der Europäischen Dance Charts erreicht. Bis 1999 gibt sie in regelmässiger Folge Dance Singles heraus. 2001 veröffentlicht sie ihr erstes Album als Co-Autor «One».
Von da an bringt sie regelmässig Alben auf den Markt und leiht ihre erstaunlichen Stimmfähigkeiten anderen Projekten wie zum Beispiel dem Soundtrack zum Walt Disney Film «The Lion King». 2006 realisiert sie das Solo Album «My Higher Ground», auf dem sie ihr unvergleichliches Schreib- und Singtalent einmal mehr unter Beweis stellt. Im gleichen Jahr beginnt die Zusammenarbeit mit Lightning Red für ein akustisches Album.
Die Blues Lady und der aussergewöhnliche Gitarrist sind mittlerweile zu einer festen Grösse in der US-Szene geworden. Der erfahrene Musiker versteht es meisterhaft, mit seinem «Smokey Side Blues» die Stimme von LZ perfekt und gehaltvoll zu untermalen. Ein perfektes Paar eben… Am New Orleans Meets Zofingen unterstützen die beiden drei Mitmusiker (drums, bass, blues harp).


 
 
     
   
  The Happy Pals  
  Thutplatz-Bühne, 19:50 Uhr  
  The Happy Pals sind eine 7-köpfige Party-Jazzband aus Toronto und mittlerweile nicht mehr aus dem sozialen Leben dieser Stadt wegzudenken. Seit 30 Jahren spielen sie jeden Samstag in der legendären «Grossmann’s Taverne» und haben in dieser Zeit mehr als eine Generation mit dem New Orleans Virus angesteckt! Die Band tourt in den USA, Japan und Europa und veranstaltet oftmals einzigartige «Sessions» mit Musikgrössen aus diesen Ländern.
Gegründet wird The Happy Pals in den 1970er-Jahren vom legendären Trompeter Cliff «Kid» Bastien. Dieser entdeckt seine Liebe zum Jazz als Teenager in den 1950er-Jahren in New Orleans. Nach seinem ersten Besuch kommt er immer wieder in die Stadt um von den Meistern des Jazz zu lernen. Er beherrscht im Laufe der Zeit den Stil des grossen «Kid Thomas» Valentine wie kein anderer, und er und seine Band sind bei den New-Orleans-Adepten hoch im Kurs. Im Februar 2003 verstirbt Cliff «Kid» Bastien jedoch völlig unerwartet an einem Herzversagen. Kurzentschlossen übernimmt sein Freund Patrick Tevlin die Leaderrolle bei den Happy Pals.
Als Vollblutmusiker sind die Kanadier fähig, nicht nur einen Abklatsch ihrer grossen Vorbilder zu produzieren. Sie haben eine fast vergessene Tradition in unsere Zeit gerettet und sind durchaus auch fähig, die Musik in die heutige Welt zu transformieren.


 
 
     
   
  Kenny Neal  
  Kirchplatz-Bühne, 20:25 Uhr  

Kenny Neal ist unbestreitbar einer der brillantesten Blues-Musiker. Geboren 1957 in Bâton Rouge (Louisiana), beginnt er schon in ganz jungen Jahren Musik zu spielen. Dabei gibt ihm sein Vater Raful Neal, ein famoser Sänger und Harmonikaspieler, die Basis für seinen musikalischen Werdegang. Bereits mit 12 Jahren spielt Kenny Bass, Trompete, Gitarre und Klavier und mit 13 Jahren wird er als Bassspieler offizielles Mitglied der Band seines Vaters! Vier Jahre später tourt er mit Buddy Guy’s Band. 1983 gründet er in Kanada zusammen mit seinen Brüdern die «Neal Brothers Blues Band», die sofort zu einer der begehrtesten und beliebtesten Blues Bands des Landes wird.
Nach vier Jahren kehrt er wieder in die USA zurück und konzentriert sich auf seine Solokarriere. Er produziert einige Alben, welche zu Blues-Hits werden. Mit steigender Popularität erweitert sich auch sein musikalischer Horizont. 1991 ist Kenny der gefeierte Star im Musical «Mule Bone» und erhält dafür den Theatre World Award.
1998 gibt er das Album «Blues Fallin‘ Down Like Rain» heraus. Darauf folgen rasch weitere drei Alben. Seit 2004 ist er Moderator der TV-Sendung «Neal’s Place», in der er mit diversen Blues-Musikern spielt. Im Juni 2007 nimmt er am Monterey Blues Festival teil, 2009 erhält er dann den Monterey Bay Blues Festival Award.
In all den Jahren hat er mit Musikgrössen wie B.B. King, Bonnie Raitt, Muddy Waters, Aaron Neville, Buddy Guy and John Lee Hooker zusammengearbeitet und sich auf die Liste der «Greats of Blues» gespielt.

 

 
     
   
  Little Freddie King  
  Thutplatz-Bühne, 21:35 Uhr  
  Little Freddie King spielt nicht nur den Blues – er lebt ihn! Geboren 1940 in Mississippi, ist Fread E. Martin der unbestrittene Monarch der New Orleans Blues Szene. Unverwechselbar ist seine Whiskystimme, rauh und ohne Leidenschaft – Mississippi-Style eben. Als kleiner Junge hat er sich das Gitarrespielen selber beigebracht und schon in seiner frühesten Jugend spielt er zusammen mit seinem Vater Jesse James Martin. In den 1950er-Jahren zieht er nach New Orleans, um in der Geburtsstadt des Jazz mit Musikern wie dem exzentrischen «Polka-Dot» Slim, «Boogie» Bill Webb und vielen heute fast vergessenen Blues- Originalen zu spielen.
Er spielt in den Bands von Bo Diddley, John Lee Hooker und nicht zuletzt als Bassspieler beim legendären Freddy King. Von diesem leider zu früh verstorbenen Musiker hat er auch seinen Übernamen «Little Freddie King» verpasst erhalten. In den 1970er-Jahren entstehen viele Alben, die er unter seinem Namen oder als Mitmusiker mit anderen Blueskollegen herausgibt. Kaum ein wichtiger Blues- Musiker hat in New Orleans eine Produktion ohne die Hilfe von Little Freddie unternommen. Sein letztes Album «You Know What I Know» veröffentlicht er 2006 und erreicht damit Platz 1 der Blues Album Charts in England. In all diesen Jahren entwickelt er den einzigartigen Landhausstil oder wie er es nennt den «Got Bucket Blues». Freuen Sie sich auf echten Mississippi- Sound!

 

 
     
   
  Dwayne Dopsie & the Zydeco Hellraisers  
  Kirchplatz-Bühne, 22:15 Uhr  
  Der jüngste Sohn des verstorbenen Alton Rubin Sr. – einer der Könige des Zydeco und besser bekannt als Rockin’ Dopsie – kommt 1979 in Lafayette, Louisiana zur Welt und wächst mitten im Herzen der Zydeco-Musik auf. Mit vier Jahren spielt er zuerst auf dem Waschbrett wie sein Bruder, wechselt dann aber zum Akkordeon und tritt so in die Fussstapfen seines Vaters. Dieser integriert ihn schon bald in seine Band und nimmt ihn mit auf Tour. Am Anfang noch innerhalb von Louisiana, darf Dwayne nach seinem Schulabschluss auch an die grossen Shows ausserhalb seines Heimatstaates. Nach dem Tod von Rockin’ Dopsie Sr. bleibt Dwayne noch in der Band, welche nun von seinem Bruder geleitet wird. Nach vier Jahren verlässt er sie aber um in der Formation von Tony De Lafose zu spielen. Als Dwayne 1998 einen Akkordeon-Wettbewerb gewinnt, gründet er seine eigene Band «Dwayne Dopsie & the Zydeco Hellraisers». Von Anfang an touren sie von Küste zu Küste und bringen viele Clubs zum Kochen. 1999 wird Dwayne sogar zu «America’s Hottest Accordionist» gekürt! Seit 2000 ist er regelmässiger Gast beim «New Orleans Jazz Heritage Festival». Mit seiner Single «Hey Rosilee» schafft er es 2002 bis auf Platz 1 der «mp3.com»- Charts und bleibt dort mehrere Monate in den vorderen Rängen.
Mittlerweile bereisen die Hellraisers die halbe Welt und wo immer Dwayne zum Akkordeon greift, treibt er sein Publikum zur Ekstase. Wie kaum ein anderer versteht er es, die Barriere zwischen der Bühne und dem Publikum zu überwinden und eine regelrechte Party zu veranstalten, ganz nach seinem Motto «It’s all about having a good time»!


 
 
     
   
  Pegasus Brass Band with Special Guest Geoff Bull  
  On Parade  
  Luciano «Big Lou» Invernizzi wird 1981 von der norditalienischen Stadt Santhia angefragt, eine Karnevalsparade zu spielen. Er stellt kurzerhand eine Brassband mit verschiedenen Musikern der bekanntesten Mailänder Jazzformationen zusammen. Der Erfolg ist umwerfend und die Auftrittsanfragen kommen schnell. Die Pegasus Brass Band spielt an Festivals, Jazzkonzerten und vor allem an Strassenparaden. Eine der wichtigsten Aktivitäten ist die alljährliche «Festa New Orleans Music» in Ascona, wo sich die Gruppe mit den besten und berühmtesten Brass Bands messen kann. Inzwischen ist die Pegasus Brass Band an allen wichtigen Festivals in Europa aufgetreten und hat jedes Mal grosse Erfolge erzielt. Nicht umsonst hat sie mit dem berühmten Label GHB in New Orleans eine CD aufgenommen. Für New Orleans Meets Zofingen konnte die Pegasus Brass Band niemand geringeren als Geoff Bull als Special Guest an Bord holen. Der australische Trompeter verbringt sein Leben seit den 1960er-Jahren zwischen New Orleans und Sydney.

 

 
     
  Martin Ackle  
 

Moderation

 
 
fussballwm
Auf dem Kirchplatz Nord wird das Achtelfinale der Fussball-WM
ab 20:15 Uhr liveauf eine 16m2 grosse 16:9-LED-Grossbildwand der neusten Generation übertragen.
 
 

 
 
Die Änderung des Programms und der Spielzeiten bleibt vorbehalten.
 
 
Das Programm auf einen Blick
Thutplatz
18:00 Riverstreet Jazzband
19:50 The Happy Pals
21:35 Little Freddie King
Kirchplatz Süd
18:40 LZ Love & Lightnin’ Red
20:25 Kenny Neal
22:15 Dwayne Dopsie & the Zydeco Hellraisers
On Parade
  Pegasus Brass Band with Special Guest Geoff Bull
Kirchplatz Nord
20:15 Achtelfinale Fussball-WM live
   
 
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